Vom frühen Jugendalter spricht man bei Mädchen den Altersbereich zwischen 11 und 15 Jahren, bei den Jungs zwischen 12 und 16 Jahren.
Wer Volleyball im Wettkampf erfolgreich spielen will, benötigt zuallererst eine gute Starting Six! Ohne die, geht sozusagen nichts! Das bedeutet auch, dass alle Spieler über dieses universelle Repertoire verfügen sollten. Für eine lange und erfolgreiche Karriere gilt: Je besser die Starting Six, desto größer ist die Chance, sein Potential im Laufe der Karriere auszuschöpfen! Alternativ: Im Volleyball genauso wie im Beach-Volleyball.
Maximale Ausführungsqualität ist das entscheidende Merkmal in diesem Bereich. Nur wenige Cues beschreiben die gelungene Lösung für Jedes der 5 technischen Elemente. Anwendung: In einfachen, universellen Spielformen, in denen der Allrounder all seine Fähigkeiten beweisen kann.
Und es gilt: Basics first! Die Grundlage für alle technischen Varianten, die für ein erfolgreiches Spiel wichtig sind, werden gelegt, indem diese 6 Elemente so gut wie möglich ausgebildet werden.
Die Schlagbewegung
Flüssig, dynamisch, ins Ziel! Darum geht es bei der Schlagbewegung!
Die Impulsübertragung startet in der Hüfte und überträgt sich über die Schulter in den Arm. Es ist wichtig, einerseits „groß“ zu bleiben, aber anderseits einen „runden“ Schlag auszuführen. Und zwar maximal früh und hoch vor der eigenen Schlagschulter. Gerade im frühen Jugendalter muss stark auf die körperlichen Veränderungen geachtet werden, da Wachstumsphasen vorübergehend zu Koordinationsschwächen oder Verletzungsanfälligkeit führen können.
Der Bagger
Kontrolle, Impuls, Präzision! Das sind die Ziele beim Bagger!
Das Spielbrett muss beim Treffen des Balles stabil und perfekt ausgerichtet sein. Aus der Ready-Position geht’s los, der Kopf und die Rücken-Linie bleiben so ruhig wie möglich und eine aktive Steuerung aus den Schultern erlaubt den optimalen Impuls, um den Ball perfekt ins Ziel zu baggern.
Der Highball-Set
Hoooch, präzise, zum Angriff! Darum geht es beim Highball-Set, das jeder Spieler auch in schwierigster Position perfekt beherrschen sollte.
Dabei folgen beide Hände gleichartig der Flugbahn, nachdem der Spieler früh unter den Ball kommt. Der Oberkörper bleibt stets aufrecht und stabil innerviert und die Streckung beider Arme – und auch Beine – erfolgt immer synchron!
Der Anlaufrhythmus
Fließend, beschleunigend, explosiv! So kann ein Anlaufrhythmus gut beschrieben werden!
Der Anlaufspeed steigert sich kontinuierlich, ein guter Armschwung unterstützt den gesamten Ablauf und am Ende entfaltet sich die gesamte Energie in einem Sprung nach ganz oben!
Der Block
Diszipliniert, stabil, dynamisch! Eine kurze Beschreibung für einen guten Block!
Das ruhige Blockbrett steht möglichst lange auf der anderen Netzseite und fußt auf einem sehr stabilen Rumpf. Die schnelle Beinarbeit zum Blockort bildet die Grundlage, der Kopf bleibt die ganze Zeit ruhig und hilft dadurch den Augen bei der Beobachtung.
Die Athletik
Power, stabil, nochmal! So soll sich das Athletiktraining anfühlen!
Dabei ist die Kraft die Basis für den Sprung, den Schlag und jeglichen Speed. Denn wer stärker ist, kann seine Technik besser nutzen. Außerdem schützen Dich stabile und saubere Bewegungen vor Verletzungen und das große Geheimnis der Erfolgs lautet dranzubleiben!