Starting Six

(Vom frühen Jugendalter spricht man bei Mädchen den Altersbereich zwischen 11 und 15 Jahren, bei den Jungs zwischen 12 und 16 Jahren.)
In StartingSix erlebt der Jugendliche zum ersten Mal bewusst, dass eigenes Können aus eigener Arbeit entsteht — und dass dieser Fortschritt an ihm selbst liegt.
Aus dieser Erfahrung wächst Selbstwirksamkeit, der innere Motor, der später Talent, Tagesform und fremdes Lob überdauert. Es ist die Stufe, in der aus universellen Grundlagen echte Volleyballtechniken werden: sechs benannte Elemente, stabil, variabel und in möglichst sauberer Ausführung. Athletisch beginnt der systematische Kraftaufbau mit der Langhantel, taktisch der Schritt vom Wahrnehmen zum Entscheiden.

Zugleich fällt diese dritte Rally für viele in die Zeit des puberalen Wachstumsschubs und ist damit körperlich wie persönlich fordernd.
Mit der wachsenden Leistungsorientierung entsteht ein Anspruch an die eigene Qualität — es geht nicht mehr darum, etwas irgendwie zu können, sondern richtig. Die Kunst der Ausbildung liegt darin, diesen Anspruch zu wecken, ohne die Freude zu erdrücken und ohne dass aus dem Streben nach Qualität die Angst vor dem Fehler wird.

Fehler bleiben hier Information, nicht Versagen.

Die Starting6 - 6 Elemente als Basis für die Karriere

Die 6 Elemente

Die Schlagbewegung

Flüssig, dynamisch, ins Ziel! Darum geht es bei der Schlagbewegung!

Die Impulsübertragung startet in der Hüfte und überträgt sich über die Schulter in den Arm. Es ist wichtig, einerseits „groß“ zu bleiben, aber anderseits einen „runden“ Schlag auszuführen. Und zwar maximal früh und hoch vor der eigenen Schlagschulter. Gerade im frühen Jugendalter muss stark auf die körperlichen Veränderungen geachtet werden, da Wachstumsphasen vorübergehend zu Koordinationsschwächen oder Verletzungsanfälligkeit führen können.

 

Der Bagger

Kontrolle, Impuls, Präzision! Das sind die Ziele beim Bagger!

Das Spielbrett muss beim Treffen des Balles stabil und perfekt ausgerichtet sein. Aus der Ready-Position geht’s los, der Kopf und die Rücken-Linie bleiben so ruhig wie möglich und eine aktive Steuerung aus den Schultern erlaubt den optimalen Impuls, um den Ball perfekt ins Ziel zu baggern.

 

Der Highball-Set

Hoooch, präzise, zum Angriff! Darum geht es beim Highball-Set, das jeder Spieler auch in schwierigster Position perfekt beherrschen sollte.

Dabei folgen beide Hände gleichartig der Flugbahn, nachdem der Spieler früh unter den Ball kommt. Der Oberkörper bleibt stets aufrecht und stabil innerviert und die Streckung beider Arme – und auch Beine – erfolgt immer synchron!

 

Der Anlaufrhythmus

Fließend, beschleunigend, explosiv! So kann ein Anlaufrhythmus gut beschrieben werden!

Der Anlaufspeed steigert sich kontinuierlich, ein guter Armschwung unterstützt den gesamten Ablauf und am Ende entfaltet sich die gesamte Energie in einem Sprung nach ganz oben!

 

Der Block

Diszipliniert, stabil, dynamisch! Eine kurze Beschreibung für einen guten Block!

Das ruhige Blockbrett steht möglichst lange auf der anderen Netzseite und fußt auf einem sehr stabilen Rumpf. Die schnelle Beinarbeit zum Blockort bildet die Grundlage, der Kopf bleibt die ganze Zeit ruhig und hilft dadurch den  Augen bei der Beobachtung.

 

Die Athletik

Power, stabil, nochmal! So soll sich das Athletiktraining anfühlen!

Dabei ist die Kraft die Basis für den Sprung, den Schlag und jeglichen Speed. Denn wer stärker ist, kann seine Technik besser nutzen. Außerdem schützen Dich stabile und saubere Bewegungen vor Verletzungen und das große Geheimnis der Erfolgs lautet dranzubleiben!

Downloads zu diesem Thema