(Das mittlere Kindesalter erstreckt sich bei den Mädchen über das Alter von 6 – 9 Jahren, bei den Jungs auch bis 10 Jahren, wobei Ausnahmen in beide Richtungen durchaus möglich sind.)
In den FUNdamentals entscheidet sich nicht, wie gut ein Kind Volleyball spielt, sondern ob Bewegung und Sport für dieses Kind überhaupt ein guter Ort werden.
Hier geht es um Freude an der eigenen Bewegung, um Mut, Neues auszuprobieren, und um das Gefühl, zu einer Gruppe dazuzugehören. Kinder sollen vielseitig laufen, springen, werfen und fangen — spielerisch, wettkampffreudig und ohne jeden Leistungsdruck.
Aus dieser Freude wächst die emotionale Bindung an Sport und Gemeinschaft, auf der später alles Weitere aufbaut.
Genau deshalb ist diese erste Rally zugleich die verletzlichste: Zu früher Ehrgeiz, frühe Auslese oder ständige Fehlerkorrektur können die Begeisterung ersticken, bevor sie Wurzeln schlägt.
Die Aufgabe der Trainerinnen und Trainer ist es deshalb, die Freude über alles zu stellen, jedem Kind das Dazugehören zu ermöglichen und eine breite, lustvolle Bewegungsbasis zu schaffen.
Was hier gelegt wird, ist kein Volleyball — es ist das Fundament, das Volleyball erst möglich macht.