Die Adoleszenz erreichen Mädchen ab 18/19 Jahren, Jungs ab 19/20 Jahren.
Jetzt geht es rein um den sportlichen Erfolg! Während die technische und athletische Ausbildung abgeschlossen sein sollte, ergeben sich weitere Leistungssteigerungen vorwiegend aus der täglichen Anwendung in spielnahen Wettkampfsituationen.
Die weitere qualitative Leistungsentwicklung geschieht durch das Zusammenspiel aus taktischem Vor-Wissen, einer guten Wahrnehmung, erlernten Bewegungsmustern, deren Anpassungen an Spielsituationen sowie weiteren Varianten. Ein tiefes taktisches Verständnis bildet die Grundlage für eine hochentwickelte Antizipation und auch die mentale Flexibilität, sich den ständig neuen Anforderungen des Spiels zu stellen. Ein immer höherer Zeitdruck bestimmt Wahrnehmung und Handlung in gleichem Maße.
Training und Wettkampf auf höchstem spielerischen Niveau sind ein wesentlicher Schlüssel zum weiteren Erfolg, der fast unumgänglich ist. Ebenso wichtig ist aber der eigene Anspruch auf maximale Qualität bei jedem einzelnen Ballkontakt ermöglicht eine optimale Leistungssteigerung. Die notwendige Wettkampfhärte kann nur gesteigert werden, indem der eigene Anspruch an alle Handlungen diszipliniert und zielgerichtet auf das Maximum gesteigert wird und zu einer stabilen Volleyballer-Identität führt.
Im Athletiktraining geht es darum, die Athlet*innen auf das Hochleistungstraining vorzubereiten, nachdem die körperliche Reife nahezu abgeschlossen ist. Der Fokus liegt auf der Maximierung von Kraft, Schnelligkeit und Power, wobei periodisierte Trainingspläne verwendet werden, um die Trainingsintensität optimal zu steuern. Noch etwas später (im Hochleistungstraining) liegt der Schwerpunkt dann auf der Erhaltung und Optimierung der physischen Leistungsfähigkeit. Hier wird weiterhin an motorischen Handlungen gearbeitet, die volleyballspezifisch sind, jedoch mit dem Ziel, die Belastungen über geplante Zeiträume optimal zu steuern.
Nicht zuletzt werden soziale Rollen im Team perfektioniert und sogar in immer wieder neuen Teams erweitert und variiert. Das Rollenverständnis als Profi prägt das gesamte Leben und zeigt sich auch in der Öffentlichkeit.