In den FUNdamentals entscheidet sich nicht, wie gut ein Kind Volleyball spielt, sondern ob Bewegung und Sport für dieses Kind ein guter Ort werden. Das Kind erlebt Freude an der eigenen Bewegung, traut sich Neues zu und gehört einer Gruppe an, in der es sich wohlfühlt — daraus wächst die emotionale Bindung an Sport und Gemeinschaft, auf der später alles Weitere aufbaut. Weil in diesem Alter noch nichts auf dem Spiel steht, ist die Stufe zugleich die verletzlichste: Zu früher Leistungsdruck, Auslese oder Fehlerkorrektur können die Freude ersticken, bevor sie Wurzeln schlägt. Die zentrale Aufgabe ist es deshalb, die Freude über alles zu stellen, jedem Kind das Dazugehören zu ermöglichen und eine breite, lustvolle Bewegungsbasis zu schaffen — ohne durch frühen Ernst das Fundament zu beschädigen, das diese Stufe legt. Wie das über die fünf Schienen konkret aussieht:
Move — Im Zentrum steht die motorische Grundausbildung: Beweglichkeit, Gleichgewicht, Körperkontrolle und die fünf Grundbewegungsmuster, spielerisch angelegt und noch ganz ohne Last. Die Kinder sollen hoch springen, schnell laufen und schnell werfen wollen — der Wettkampfcharakter ist dabei der beste Motivator.
FUN4 — Die vier Bewegungswelten Laufen & Springen, Werfen & Fangen, Rollen & Stützen sowie Balancieren & Timing bilden das Bewegungs-ABC dieser Stufe. Sie sind allgemeinmotorisch angelegt und nur leicht volleyballgefärbt, damit aus breiter Bewegungskompetenz später die zielgerichteten Fertigkeiten erwachsen können.
Play together — Hier lernt das Kind, was ein Spiel überhaupt ausmacht: dass es Regeln gibt, dass der Ausgang offen und deshalb spannend ist, und dass man mit und gegen andere spielt. Gewinnen und Verlieren gehören beide dazu und dürfen beide erlebt werden.
I belong — Die Persönlichkeit wächst in dieser Stufe aus Freude und Zugehörigkeit. Das Kind soll sich in seiner Gruppe wohlfühlen, dazugehören und Sport als fröhlichen und angenehmen Ort erfahren — die emotionale Wurzel, aus der später alles Weitere entstehen kann.
My world — Rund um das Kind sorgen zunächst die Eltern: Schlaf, Ernährung, Bewegung und ein guter Tagesrhythmus werden für das Kind eingerichtet, nicht von ihm organisiert. Es erlebt gute Gewohnheiten als normal und angenehm, lange bevor es sie versteht.