Mit Special7 geht es in die Disziplinen

Sobald die Basis mit der StartingSix optimal ausgebildet ist, sollte der komplette Fokus auf der Ausformung einer spezialisierten Position liegen.


Nichts desto trotz bleibt die tägliche Weiterentwicklung der StartingSix ein immer wiechtiges Trainingsziel, das nie aus den Augenf verloren werden darf.
Und dann gbt es noch eine Kernkompetenz, die zu jedem Volleyballspieler gehört: der Aufschlag (siehe unten)!
Übrigens auch für den Libero, wer weiß, wie sich die Spielregeln entwickeln...
Auf hohem Niveau ist das Aufschlagniveau sehr oft spielentscheidend. Und je mehr Spieler im Team einen besonders guten Aufschlag (Spin oder Float - beide im Sprung) stabil einsetzen können, desto größer sind die Erfolgsaussichten des Teams!

Dazu erfordert dann jede Position einige Kernkompetenzen, die es zu entwickeln gilt. Viele Spieler entwickeln sogar 2 oder auch mehr Positionen, bevor sie sich irgendwann festlegen. Und immer wieder sieht man auch, dass Spieler noch spät in ihrer Karriere die Position wechseln. Aber auch dann gilt, es, das entsprechende spezialisierte Portfolio perfekt auszubilden.

Die spezialisierten Positionen:
Mitte
Zuspiel
Libero
Außen
Diagonal

Deine Rolle: "Mitte" 4 Säulen für den Erfolg

In diesem Altersbereich genügt es nicht, nur noch als Mittelblocker zu spielen und die anderen Positionen zu vernachlässigen. Vielmehr geht es jetzt darum, die 4 Säulen zu perfektionieren, die für eine erfolgreiche Karriere im Mittelblock relevant sind! Und nicht vergessen: die schwächste Säule imitiert den Erfolg!
Ein komplettes Profil in diesen 4 Bereichen entscheidet über das Level, auf dem Du später spielen kannst.

1. STARTING SIX:
   Optimal ist gerade gut genug! (siehe den eigenen Reiter unten)

2. AUFSCHLAG
   Spind oder Float - Beide Varianten im Repertoire, eine davon als "Offensiv-Waffe"! (siehe den eigenen Reiter unten)

3. SCHNELLANGRIFF
   Optimaler Standard - 4 Tempi - Viele Varianten!

Die Betonung des Anlaufes liegt sehr akzentuiert auf den letzten beiden Schritten und es ist enorm wichtig, den Anlauf aus verschiedenen Startpositionen heraus zu erarbeiten. Sowohl aus ruhigen Situationen heraus (Annahme, Dankeball, ...), als auch natürlch nach Blocks auf allen Positionen am Netz (kommend von der Pos IV, III und II).
Das Ausholen des Schlagarmes erfolgt frühzeitig, wobei zwingend auch die Schulter geöffnet wird. Beim Schlag selbst sollte die Schlagrichtung erst im spätestmöglichen Zeitpunkt variiert werden.
Der Treffpunkt des Balles erfolgt immer ÜBER und VOR der Schlagschulter!

Verschiedene Angriffstempi sind erforderlich.
Zuerst der klassische Aufsteiger (immer direkt am Zuspieler, wobei der Angriefer in Bezug auf das Netz immer vo dem Zuspieler bleibt)
Zusätzlich der Schussball, der ortsbezogen oder zuspielerbezogen gespielt werden muss
Und zuletzt die Überkopf-Varianten. Bei den Männern ist das vornehmlich ein Aufsteiger oder kurzer Ball über Kopf, bei den Frauen sind es einbeinige Angriffe, die kurz hinter der Zuspielerin oder aber auch über längere Distanzen (nahe der Antenne) bgescholssen werden.

Alle diese Varianten müssen komplett und wettkampfstabil ausgebildet sein:
- Jeweils in 5 Schlagrichtungen (geradeaus in Anlaufrichtung, lang auf die Pos. I und V sowie kurz auf die Pos. I und V)
- Schlaghärte bzw. Schlaggeschwindigkeit ist nicht das einzige, aber ein wichtiges Kriterium!
- Alternative Lösungen (Lobs, Cover-Schlag, ...) sind Voraussetzung, sobald sie durch die Situation erforderlich werden. Dazu gehört, den gegnerischen Block zu erkennen und darauf zu reagieren.
- Ungenauigkeit im Zuspiele (Timing und Ort) müssen durch alternative Lösungen ausgeglichen werden.

4. BLOCK
   3 wichtige Bereiche!

LESEN (gute Entscheidungen treffen)
Noch vor dem Zuspiel des Gegners:  Ausgangssitution anpassen und wieder eine balancierte Position einnehmen!
Auch noch vor dem Zuspiel: mögliche Vorentscheidungen (Commit ode auch eine Richtungen)
Aufgrund der vereinbarten Taktik gilt es, diese diszipliniert umzusetzen und dabei den vereinbarten Freiraum zu nutzen.
Hauptsächlich wird dabei eine "offene Blick-Technik" auf die gesamte Situation verwendet. Eine Verengung erfolgt lediglich zum Zuspielmoment und zum Angriffszeitpunkt, wobei die Augen (und damit der Kopf) möglichst durch eine ruhige Haltung die optimale Wahrnehmung unterstützen.
Die eigentliche Entscheidung kennzeichnet sich durch 2 Komponenten: wie schnell wird sie (nach dem Zuspiel) getroffen und wie richtig erfolgt sie!

TECHNIK BEINE (rechtzeitig am Block-Ort)
Die umfassende technische Ausbildung aller notwendigen Schrittfolgen für die Bewegung zum Block ist ekementar wichtig.
Voraussetzung hierfür ist immer eine "balanced Position", aus der heraus gestartet wird,
Dieser Start kann unterschiedlich erfolgen: normalerweise direkt, bei einigen Spielern auch durch den sog. False-Step, was individuell erprobt werden muss.
Auch bei den Blockschritte gilt: der Fokus liegt auf den beiden letzten Schritten, wobei mindestens folgende Schrittfolgen in optimaler Geschwindigkeit zu erarbeiten sind:
- ein direkter Sprung (Read), ohne vorab den Körperschwerpunkt noch einmal abzusenken
- den "Slide und Absprung"
- 2 Slides und dann Absprung
- den klassischen Cross-Step
- das Hinterfliegen des Außenblockers
Beim Absprung bleibt der Fuß immer in natürlicher Anlaufrichtung und wird nur bei Slides senkrecht zum Netz ausgerichtet.
Die Armführung nach dem Absprung erfolgt relativ eng am Körper und führt möglichst direkt ab der Netzkante auf die andere Netzseite

TECHNIK ARME & Hände (perfekte Fläche)
DIe Hände werden möglichst sofort weit nach vorne geführt (übergreifen) und VOR dem angreifenden Schlagarm positioniert.
Elementar wichtig für die Stabilität des Blockbrettes ist, dass diese aus dem Rumpf heraus aufgebaut wird. Dabei innerviert bereits das Sprungbein die notwendige Stabilität im SPrung und die Zehen sind im Moment des Angriffsschlages des Gegners zum Netz hin ausgerichtet,
Die Endbewegung der Hände erfolgt noch einmal aktiv gegen die Schlagrichtung.
Beim anschliessenden Block auf den Außenpositionen bleibt die äußere Hand samt Arm stabil im Anschluss an den Außenblock, während die innere Hand isoliert den Winkel für den Angreifer noch einmal aktiv verringern darf.

Zum "Aufschlag"...

Jeder Aufschlag erfolgt im Sprung, der Schlag erfolgt als Float oder Spin.
Beide Varianten müssen so beherrscht werden, dass sie als taktische Aufschläge auf ein genaues Ziel hin jederzeit und sehr stabil eingesetzt werden können.

Zusätzlich ist eine Spezialisierung auf eine Variante wichtig. Dieser Aufschlag muss bis ans Optimum entwickelt werden, um in jeder Rotation den Gegner durch den Aufschlag maximal unter Druck setzen zu können.
Das Motto lautet: "Bewaffne Deinen Aufschlag: Brave and smart!"

FLOATAUFSCHLAG:
Speed, Space und Stabilität, um den Gegner konstant und höchsten Druck zu setzen.

SPINAUFSCHLAG:
Für die Entwicklung des Aufschlag gelten 3 Parameter, die relevant sind: Speed - Spin und Space.
Speed! Das wichtigste Kriterium ist die Schlaggeschwindigkeit. Sie entscheidet maßgeblich über den Erfolg, denn erst ab einer entsprechenden Geschwindigkeit sinkt die Annahmeualität signifikant. Im Männerbereich gehen wir derzeit von über 100 km/h aus, im Frauenbereich von xxx km/h. Die Entwicklung dieser Schlaggeschwindigkeit ist das oberste Trainingsziel!
Spin! Zusätzlich sind verschieden Spin-Varianten wichtig, um den Aufschlag bewusst in der Länge variieren zu können und auch seitlich von oder hin zu einem Annahmespieler driften zu lassen. Gerade kurze Drops können in Variation zu sehr hohen Aufschlaggeschwindigkeiten sehr effektiv sein.
Space! Die optimale Grundschlagrichtungen sind die beiden Zonen zwischen den Spielern in einem Dreierriegel. Darüber hinaus sollten aber auch bewusst andere Ziele getroffen weden können.

 

 

Zur "Starting Six"...

Starting Six - perfekt ist gerade gut genug!
Täglich gilt es, diese 6 Elemente weiter zu entwickeln. Jede Verbesserung in diesem Bereich stabilisiert Dein Fundament als stabiler Mitspieler im Team!

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