Athletik - CrunchTime

Mädchen: ab 18/19 | Jungs: ab 19/20

Crunch Time steht für einen einzigen, klaren Auftrag: die volle Entfaltung der Kraft unter höchster Wettkampfbelastung. Alle fünf Grundbewegungsmuster sind langjährig gefestigt und werden nicht mehr neu erlernt, sondern in ihrer Ausprägung – Maximalkraft, Schnellkraft und Ermüdungsresistenz – auf das jeweils höchstmögliche Niveau gebracht und dort über eine ganze Karriere hinweg stabil gehalten. Hypertrophietraining kommt gezielt dort zum Einsatz, wo einzelne Strukturen es brauchen; der Rumpf bleibt bei alledem der zentrale Bezugspunkt, weil jede Steigerung von Schlaghärte, Sprunghöhe oder Schnelligkeit an seine Kraftübertragung gebunden ist.

Die mit Ready to Play begonnene Spezialisierung auf Disziplin (Volleyball oder Beach-Volleyball) und Position (Zuspiel, Block, Wing, Libero bzw. Block oder Abwehr im Beach-Volleyball) wird in Crunch Time konsequent fortgeführt und weiter vertieft. Die vier Prioritäten – Gesund bleiben, präzise Ballkontakte, hoch springen, schnell schlagen – bleiben dabei für beide Disziplinen und alle Positionen der gemeinsame Antrieb. Individuell wächst weiter vor allem die Ausprägung: Gewichtung, Übungsauswahl und Belastungssteuerung richten sich zunehmend feiner nach den anthropometrischen Voraussetzungen sowie dem positions- beziehungsweise disziplinspezifischen Belastungsprofil der jeweiligen Athletin bzw. des jeweiligen Athleten.

Getragen wird das von vier methodischen Bausteinen:

  • Präzise Belastungssteuerung: Velocity Based Training (VBT) misst die Ausführungsgeschwindigkeit tagesaktuell und ergänzt RPE/RIR und %1RM – so lässt sich Ermüdung früh erkennen und die Belastung im Sinne der Acute:Chronic-Workload-Ratio steuern.
  • Passende Periodisierung: undulierende, lineare oder Block-Modelle richten sich nach Wettkampfkalender und Saisonverlauf – wettkampffern breiter angelegt, wettkampfnah spezifisch auf die Wettkampfform zugespitzt.
  • Ermüdungsresistenz wird über sportartspezifische Intervallbelastung (Small-Sided Games, gezieltes Conditioning) trainiert und bildet die Brücke zur Wettkampfausdauer.
  • Diagnostikgestützte Steuerung: Die KLD begleitet CrunchTime engmaschig (u. a. Testungen in Vorbereitung und vor dem Saisonhöhepunkt) und macht individuelle Auffälligkeiten frühzeitig sichtbar – bevor sie zu Risikofaktoren werden.

Mit zunehmender Erfahrung fließt außerdem die unterschiedliche Belastungsstruktur von Volleyball und Beach stärker in die Trainingssteuerung ein (z. B. andere Sprungverteilung zwischen Block- und Verteidigungsposition im Beach).

    Benchmarks

    Benchmarks für CrunchTime:

    • Gesund bleiben: mehrjährige, weitgehend ausfallfreie Trainings- und Wettkampfbeteiligung; präventive Rumpf-, Schulter- und Kniearbeit fest im Wochenplan
    • Präzise Ballkontakte: Rumpf- und Schulterstabilität (Isomed-Werte) bleiben auch bei hoher Wettkampfdichte auf konstant hohem Niveau
    • Hoch springen: 1-RM Back Squat im Orientierungsbereich von 1,5- bis 2-fachem Körpergewicht; Trap-Bar 2,2 faches Körpergewicht; Sprungleistung wird über ein komplettes Spiel und über die gesamte Karriere auf hohem Niveau gehalten
    • Schnell schlagen: individuelle Bestwerte in Schlaghärte und Armzuggeschwindigkeit werden gehalten und/oder weiterhin verbessert.

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